Die Kalanchoë
Zimmerpflanze oder Pflanze für draußen?
Niederländisches Gemüse, Blumen und Pflanzen sind die saubersten der Welt. Die Niederlande sind die Nummer eins auf dem Gebiet der Lebensmittelsicherheit von Agrarprodukten und der zweitgrößte Agrarexporteur der Welt.
Der Gewächshausgartenbau leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Eine großartige Vision für 2030, laut „Glastuinbouw Nederland“ (Gewächshausgartenbau Niederlande).
Gesunde und widerstandsfähige Pflanzen sind entscheidend für sauberen Anbau, hohe Qualität und Erntesicherheit.
Integrierter Pflanzenschutz (IPM) ist heute der Standard für alle niederländischen Gewächshausgärtnereien: Diese Methode des Pflanzenschutzes kombiniert eine gesunde, widerstandsfähige Kultur mit biologischer Schädlingsbekämpfung und Maßnahmen zur Vorbeugung oder Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen.
Glücklicherweise denken die Menschen, wenn es um Nachhaltigkeit im Gewächshaus geht, bereits über die einfache Wiederverwendung von Rohstoffen in ihren eigenen Gewächshäusern hinaus. Die Erzeuger können nämlich auch einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit der Gesellschaft leisten. Beispiele dafür sind die Wiederverwendung von Restabfällen aus dem Gewächshaus für andere Produkte, die Verhinderung von Überschwemmungen oder das Heizen von Häusern mit Wärme aus dem Gewächshaus.
Das Wasser, das die Erzeuger nutzen, wird in großen Becken gespeichert. Bei extremen Regenfällen können diese auch zum Auffangen von Wasser genutzt werden und so eine Überflutung der Häuser in der Nähe der Gewächshäuser verhindern.
Es ist allgemein bekannt, dass Pflanzen Wärme benötigen, um zu wachsen. Die Wärme in den Gewächshäusern wird zunehmend aus geothermischer Energie gewonnen. Geothermische Energie erhitzt Wasser auf nachhaltige Weise, nämlich sehr tief in der Erde. Je tiefer in der Erde, desto wärmer. Das natürlich vorhandene warme Wasser wird hochgepumpt und die daraus entstehende Wärme wird genutzt. Danach fließt das abgekühlte Wasser über eine Pumpe zurück in die warme Schicht der Erde. Dort wird es noch einmal aufgewärmt. Diese geothermische Wärme wird zur Beheizung von Gewächshäusern verwendet. Aber sie kann auch zum Heizen von Häusern, Schulen oder Sporthallen verwendet werden.
Ein weiterer Nährstoff für das Wachstum von Pflanzen ist CO2. Dabei handelt es sich um einen Reststoff aus der Industrie, der über Pipelines z.B. vom Europoort in die Anbaugebiete in Süd- und Nordholland transportiert wird, wo er verwendet wird, um Pflanzen in Gewächshäusern wachsen zu lassen.